Von neuer Unterbringung und arbeitendem Hühnermuttis

Blogeintrag vom 10.05.2021

Hallo, ich bins, der Eddy. Ich kann euch sagen, ein aufregender Tag liegt hinter uns! Habt ihr Lust? Dann bleibt da, ich erzähle es euch.

Eddy, 6 Wochen alt

Alles fing damit an, dass 7 Uhr morgens die Stalltür aufging. Wir waren schon längst wach und flitzten schnell an die Tür. „Wer das wohl ist?“, fragte Blümchen. „Bestimmt nur der Vater von Mama, der diese großen Hühner rauslässt. Sei nicht immer so aufgeregt Blume!“ antwortete genervt der Leo, ein schwarzer Hahn der immer grimmig schaut und sich hier wie der Oberchef aufführt. Dennoch stand auch Leo mit an der Tür und lunzte durchs Gitter.

Mamas Vater trat ein. „Hab ich doch gleich gesagt.“ motzte Leo und ging zurück um in der Erde zu scharren. Einige andere folgten ihm.

Ein kleiner und ein großer Hund standen plötzlich vor der Türe. Ich kombinierte blitzschnell: Da wo die Hunde sind, ist Mama nicht weit. Ich piepste aufgeregt: „Mama kommt, Mama kommt!“

Alle flitzten wieder zurück zur Tür und begannen aufgeregt zu piepsen. „Mama, Mama“ tönte es aus allen Ecken. „Ich habe hunger!“ „Ich habe durst!“ „Dürfen wir heute wieder raus?“

„Guten Morgen meine Lieblinge, ich habe eine Überraschung für euch.“ Mama hielt ihren Arm in unseren Stall und ich sprang blitzschnell drauf. „Guten Morgen Ed.“ sagte sie und fing an meine Kehllappen zu streicheln. Ich sah sie an und legte meinen Kopf schief „Was ist eine Überrasschung?“

Mama stand auf. Ich kletterte hoch zu ihrer Schulter. Dorst sitze ich nämlich gern, weil man von dort oben so viel sehen kann. Mama nahm indes ein großes schwarzes Ding, in das sie uns immer setzt. „So Eddy rein mit dir, eure Überraschung wartet. Olaf und die Kiwi wissen schon worum es geht.“

Olaf und die Kiwi, die eigentlich Hope heißt, sind ganz fluffige Hühner. Ich glaube die heißen Seidis oder so ähnlich. Hope sieht schon fast nicht mehr, weil ihr die vielen Federn auf dem Kopf immer so reinhängen. Dann gibt es noch Buffy, die ist auch so ein komisches Seidenhuhn und verjagt uns immer, weil sie Angst um ihre Küken hat. Dabei wollen wir doch nur spielen!

Hinten Olaf, vorne Hope

Als alle von uns in dem schwarzen Ding saßen, huckelte es und Mama ging los. Wir mussten ganz still sitzen, weil es so rüttelte und wir uns ja nicht gegenseitig erlatschen wollten.

Draußen war es ganz Warm und die Sonne schien. Dennoch fragten wir uns wohin die Reise ging. So lange wurden wir noch nie in dem schwarzen Ding getragen.

„So meine Süßen, wir sind da. Willkommen in euren vorläufigen Zuhause.“ Mama setzte das Ding mit uns ab und hob einen nach dem anderen hinaus. Jeder bekam dabei ein paar liebe Worte und eine Streicheleinheit. „So mein Schatz, nun bist du dran.“ sagte sie und hob mich auf dem Arm. Ich sah mich neugierig um. „Gefällt es dir Eddy?“ Ich sah Mama an und nickte. Ja, dass ist toll hier! Mama setzte mich im grünen Gras ab und Blümchen, Stella, Leo, Benedictus, Hahni, Nanni und ich begannen unser neues Zuhause zu erkunden. Vorher wurden wir von Hope und Olaf begrüßt. „Hallo, putt putt, ihr seid ja auch da“, grüßte Olaf. Hope gackerte einfach nur vor sich hin. Ich glaube sie hat vor allem Angst, außer vor sich selbst. Mama sagt immer sie sei ein komisches Huhn.

Hope
Serena vorn, Levi hinten

„Da gibts Futter!“ piepste es plötzlich. Die anderen waren in so ein komisch aussehendes Ding gegangen. Wir flitzten hinterher. In dem komischen hellen Ding standen Futter, Wasser und ein anderes Ding das wir noch nie gesehen hatten. Ich sprang drauf. Puh. Das war irgendwie kühl an den Füßen, aber gut sitzen konnte man dort und alles beobachten. In einer Kiste war ganz viel Heu, dass haben wir natürlich gleich auseinander gescharrt. Dann sind wir auf Entdeckungstour gegangen.

„Hey Leute, schaut mal, wir können durch den Zaun durch!“ „Freiheit!“ So rannten wir alle los und schlüpften durch den grünen Zaun. „Kinners, muss das sein? Passt auf das euch nichts passiert!“ stönte Mama. „Loki, Cosel, wachsam! Passt auf die Küken auf!“ Und schon gesellten sich die Hunde beschützerisch in unsere Nähe und wir konnten beruhigt die Welt erkunden. Puhh das war ganz schön heiß draußen! Es dauerte nicht lange und wir suchten uns schnell ein schattiges Plätzchen. Einige machten die Augen zu und schliefen. So ein aufregender Tag macht auch echt müde! Nach einer Weile stand ich auf und lief zusammen mit Blümchen, Hahni und Nanni zu Mama. Die kniete die ganze Zeit in der Erde und scharrte. Brennesseln flogen hinaus in das schwarze Ding, in welchem wir vorher noch gesessen hatten. „Die Brennesseln hinten am Hang lassen wir, das ist gut für Schmetterlinge und andere Insekten.“ erklärte Mama, als sie fast fertig war. „So, ich hole jetzt die Kürbisse, Kräuter und Erdbeeren. Kinder, der Hang hier ist für euch tabu! Und du bewegst deinen Dackelpopo nun auch da runter Cosel!“ Der Dackel sah sie an und überlegte. „Cosel vom Königstein!“ sagte Mama wütend. Nun zog Cosel den Schwanz ein und flitzte schnell weg. Auch wir liefen schnell zurück in unseren Auslauf. Mama kam mit vielen Pflanzen wieder und grub diese auf dem Hügel ein. „Mama, Mama das Wasser ist alle!“ piepste ich ihr entgegen und auch Olaf gackerte empört. „Lass die blöden Pflanzen sein und kümmere dich lieber um uns!“ Mama sah uns an und lief dann zurück zum Hof. Sie kam mit einer grünen Gießkanne voll Wasser wieder und wir stürzten uns schnell darauf. Dann ging sie erneut Wasser holen und goss die Kürbispflanzen, Kräuter und Erdbeeren die sie vorher auf den Hügel gepflanz hatte. Ich habe zwar keine Ahnung was Erdbeeren und Kürbisse sein sollen, aber das finde ich schon noch heraus!

„So Kinder, ich fahre mal in den Baumarkt um Holz für euren neuen Stall zu holen. Olaf, pass gut auf die Truppe auf!“ Olaf hob seine Flügel „Auf mich kannst du dich verlassen!“ Mama lächtelte „Bis später“ und lief in den Hof. Wir legten uns wieder in den Schatten und genossen die Wärme.

Leo, Bruna, Levi

Als Mama zurück kam, hatte sie ganz leckeres Futter mit. Melone. Hmm ist die lecker 😋

Abends kam Mama mit einem großen Ding das fahren konnte wieder, Da drauf war nochmal eine Gießkanne voll Wasser und auch Futter. „Putt Putt Putt Putt“ rief sie und wir rannten ihr alle entgegen. Als Olaf, Hope und wir anderen in dem komischen hellen Stall waren, schloss Mama die Türe und sagte „Gute Nacht und schlaft schön!“ Dann schloss sie den anderen Stall in dem Buffy mit ihren Küken ist und ging.

Buffy und die Küken

Wir spielten noch etwas im Heu und legten uns dann zusammengekuschelt zur Ruhe und schliefen schnell ein.

Das war ein toller Tag. Hier fühlen wir uns wirklich wohl! Bis Bald liebe Leser, euer Eddy.

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