Das Kükenheim – Teil 3: Die Ausstattung

Blogbeitrag vom 04.05.2022

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Die Ausstattung ist immer ein großes Thema und ich habe in den letzten Jahren viel ausprobiert. Hier möchte ich nun gerne meine Erfahrungen mitteilen.

Beginnen wir mit der wichtigsten Sache in der Kükenaufzucht: Der Wärme. 

Früher hatten wir für die Küken große Rotlichtlampen, diese haben den Stall warmgehalten und für Licht gesorgt. Ich empfinde das rote Licht jedoch als störend und die Küken kommen gefühlt nicht zur Ruhe. Daher empfehle ich heute die Verwendung von Dunkelstrahlern. Diese schraubt man, wie auch die Rotlichtlampen, in den Schutzkorb ein. Bei der Verwendung von Dunkelstrahlern wird nur Wärme und kein Licht erzeugt. So bleibt der natürliche Tagesrhythmus der Küken in Takt.

Da ich meinen Kükenschrank nicht auf die Verwendung von Dunkelstrahlern ausgelegt habe, nutze ich Wärmeplatten für die Aufzucht. Diese habe ich in verschiedenen Größen: 25×25 cm, 30×30 cm und 40×40 cm. Bei der erstmaligen Verwendung der Wärmeplatten im Jahr 2021 dachte ich, ich könne auf die Schutzhauben für die Platten verzichten und mir das Geld sparen, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Die Küken haben die Platten so vollgekotet, dass eine ständige Reinigung erforderlich war und Flecken entstanden. Daher habe ich in diesem Jahr schon vor der ersten Brut für alle meine Wärmeplatten passende Schutzabdeckungen gekauft. Diese stauben nur ein und können so einfach gereinigt werden.

Ein weiteres besonders wichtiges Thema ist die Wasserversorgung.

Ein Lebewesen kann einige Tage ohne Futter auskommen, aber nicht ohne Trinken.

Ich hatte in den letzten Jahren schon einige Tränkenmodelle ausprobiert – nicht nur für die Küken, sondern auch für die Adulttiere.

Meine absoluten Favoriten sind Doppelzylindertränken. Diese verwendet mein Vater schon seit vielen Jahren und konnte gar nicht verstehen wieso ich mir nicht auch gleich solche Tränken gekauft habe. Wie es eben so ist zwischen Eltern und Kindern, wollte ich natürlich lieber meine eigenen Erfahrungen machen, statt gleich auf meinen Vater zu hören. So viel Geld hätte ich mir sparen können…. aber egal, hinterher ist man immer schlauer.

Nachfolgend möchte ich gerne aufzeigen, welche Tränken ich verwende.

In den ersten beiden Lebenswochen benutze ich gerne die 1L Kükentränke  vom Wachtelshop. Bei mehr als 15 Küken empfehle ich zwei dieser Tränken im Kükenheim zu platzieren.

Später benutze ich die Greenline Tränke auch hier habe ich gleich zwei im Stall stehen.

Bei den größeren Küken bzw. große Gruppen verwende ich die 12L Olba Doppelzylindertränke welche ich auch bei den Adulttieren benutze.

Ich habe auch schon verschiedene Stülp- und Eimertränken ausprobiert. Jedoch ist hier das befüllen der Tränken sehr umständlich. Bei den Stülptränken passierte mir beispielsweise häufig, dass ich die befüllte Tränke bei aufschrauben des Unterteils umkippte und so sehr viel Wasser verschwendete. Das kann bei den Doppelzylindertränken nicht passieren. Deckel abschrauben, Wasser eingießen, Deckel aufschrauben und fertig. So macht Hühnerhaltung Spaß.

Auch beim Thema Futterspender habe ich einige ausprobiert. Mein Fazit: Futterautomaten sind eine feine Sache und müssen auch nicht unbedingt gekauft werden. In den sozialen Medien finden sich mittlerweile viele tolle Ideen für ein selbstgebautes Futtersilo.

Ich habe jedoch noch die altbewährten Plastiksilos die sich gut reinigen lassen. 

In den ersten Wochen nutze ich, passend zur Tränke, sehr gerne  den Lochfutterautomat vom Wachtelshop

Für etwas größere Küken verwende ich einen kostengünstigen, 50cm langen Futtertrog sowie einen 2,5kg Futterautomat.  

Die größeren Küken bzw. große Kükengruppen haben ein 10kg Futtersilo   zur Verfügung. Dieses verwende ich auch bei den Adulttieren und bin sehr zufrieden.

Natürlich gehören in ein Kükenheim noch Schlupfwinkel, Äste, eine Schaarecke mit Erde, Moos und ein Sandbad – hierzu nehme ich einfach eine Blumenschale und befülle diese mit Sand und Erde. Auch über eine Hühnerschaukel z. B. von Meine Hennen freuen sich die Küken ganz sicher. Man kann sich bei der Gestaltung des Kükenheims richtig auslassen. 

Ich hoffe, bei der Auswahl passenden Produkte hilfreich gewesen zu sein und vor allem mit diesem Blogbeitrag andere davor zu bewahren viel Geld für Produkte auszugeben über welche man sich später ärgert.

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