Amarant – Powergetreide?

Blogeintrag vom 11.08.2022

Das Powervolle Pseudogetreide, welches zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt gehört.

Wenn aus pink gelb wird, kann ich ernten

Wieso eigentlich Pseudogetreide? Weil Amarant botanische gesehen zu den Fuchsschwanzgewächsen gehört. Die Pflanze wird etwa 60 cm hoch.

Im Frühjahr habe ich mehrere Saatgutmischungen vermengt und diese um die Gemüsebeete gesät. Nun wachsen dort Kornblume, Löwenmaul, Ringelblume und eben auch Amarant. Der Amarant bringt die Beete regelrecht zum Leuchten.

Ich gieße die Wildblumenmischungen nicht, aber scheinbar benötigten sie auch trotz der Trockenheit nicht viel Wasser. Gerade dadurch ist der Amarant sicher eine tolle Pflanze und wird gerne in die Ernährung integriert.

Nicht nur seine Getreideähnlichen Körner können geerntet werden, auch die Blätter kann man ähnlich wie Spinat und Mangold verwenden. Ich habe mal gelesen, dass man Amarant auch puffen kann. Dazu gibt man den Amarant in einen Topf und erhitzt diesen. Deckel drauf und immer schön schwenken, damit nichts anbrennen kann. Im Müsli kann man ihn auch gut verwenden.

Eine tolle Farbpracht

Amarant enthält wertvolle Fettsäuren außerdem, ist er reich an Calcium, Eisen und Magnesium sowie Ballaststoffen und Proteinen. Er enthält also alle Nährstoffe die unser Körper benötigt um gesund zu bleiben, ist sehr gut verträglich und gut für den Darm.

Amarant soll laut Wissenschaftlern beispielsweise bei der Wundheilung, Schlafstörungen (wie praktisch für mich), chronischer Müdigkeit, Eisenmangel, Magen- und Kopfschmerzen unterstützend wirken. Auch für Gluten-Allergiker, Vegetarier und Veganer sowie zur Regenerierung der Haut ist er geeignet. Forscher haben herausgefunden, dass der hohe Anteil an Lysin im Amarant gegen die Bildung und Verbreitung von Metastasen, also Krebszellen, helfen soll.

Und wie schaut’s als Hühnerfutter aus?

Amarant ist als Hühnerfutter eher semi geeignet, da er Inhaltsstoffe enthält die beispielsweise das Wachstum der Hühner beeinträchtigt. Gekocht soll er verfüttert werden können, aber ehrlich gesagt lasse ich ihn in meiner Hühnerfütterung trotzdem lieber außen vor.

Zur Ernte und Verarbeitung nehme ich Sie gerne mit. Haben Sie schon einmal Amarant verarbeitet?

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