Über mich

Mein Name ist Elisabeth Hertel. Ich wohne in Sachsen, im wunderschönen Vogtland, nahe der Stadt Plauen.

Das bin ich mit Henne Thorví

Hühner hatten wir schon immer auf dem Hof. Egal ob meine Großeltern oder Eltern. Sie gehören einfach zum Landleben dazu. Die erste Hennen die ich wirklich liebte hieß „Buschi“. Es handelte sich um eine wildfarbene Araucana Henne, die sehr aufgeplustert aussah.

Mein Vater hatte die Araucana damals ausbrüten lassen und meine Schwester und ich waren hin und weg von den Küken und den blauen Eiern die die Hennen später legten.

Da ich sehr daran interessiert bin alte Rassen zu erhalten, wollte ich mir damals einige alte Hühnerrassen für den Eier- und Fleischverzehr zulegen. Bevor ich 2018 auf die Silverudds Blå, kurz SB stieß, waren Hühner für mich die klassischen Eier- und Fleischlieferanten. 

Ich begegnete den SB im Sommer 2018, als ich auf der Suche nach Gartenhühnern mit einer vielversprechenden Legeleistung war. Sie rissen mich sofort in ihren Bann und ich las alles was mir über die SB in die Finger bzw. unter die Augen kam. Im Frühjahr 2019 fuhr ich dann 2 1/2h nach Thüringen um mir 14 Bruteier zu holen. Die Küken schlüpften 19 Tage später. Es waren 5 Hennen und 4 Hähne. Ihr wundervolles, neugieriges, aufgewecktes Wesen faszinierte mich und für mich war sofort klar, dass ich Silverudds Blå züchten möchte. Also trat ich am 04.02.2020 in den SB-DACH e. V. ein, wo ich unter der Züchter-Nr. 16 registriert bin. Des Weiteren bin ich Mitglied in der Svenska Kulturhönsföreningen (SKF), der Schwedischen Kulturhühnervereinigung, die sich zur Aufgabe gemacht hat, dass Werk des Martin Silverudd zu bewahren und zu erhalten.

Der Hühnerwahn nahm seinen Lauf- es wurden immer mehr. Heute halte ich eine bunte liebenswerte Truppe. Die Eier dienen der Selbstversorgung und werden zu vielen Leckereien verarbeitet.

Ein Leben in der Stadt ist für mich undenkbar. Ich liebe das Landleben. Der Hahnenruf am Morgen, das Fleisch des selbsterlegten Stücks auf dem Teller, ein Huhn im Arm, der Geruch von Mist, frischgemähtem Gras und Heu, die Geräusche der Natur. Das Gefühl mit nackten Füßen durchs Gras zu wandern. Das ist pures Glück für mich.

Elisabeth Hertel

Und dann noch selbst versorgen…. was macht das Mädel eigentlich noch?

Selbstversorgung ist schon lange mein Bestreben. Noch untermalt von einem Beitrag im Fernsehen bei dem gezeigt wurde wie „unsere“ Lebensmittel in China produziert werden, war mir klar, dass Selbstversorgung der beste Weg für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ohne chemische Zusätze ist. Im Jahr 2019 folgte, als nächster Schritt zur Selbstversorgung, mein Jagdschein. Ich ernähre mich fast nur von dem Fleisch, wo ich weiß, dass die Tiere ein artgerechtes Leben führen konnten. Eier esse ich übrigens auch nur von meinen eigenen Hühnern. In meinem Garten möchte ich auch an die Kleinsten denken und Insekten einen gerechten Platz schaffen. Denn Naturschutz geht uns alle an!